Mental Health Day
Nach der Corona-Pandemie wurde uns verstärkt das Gefühl gegeben, dass viele Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten hatten, mit mentaler Belastung und Stress umzugehen. Die Zeit der Pandemie hat Jugendliche sehr geprägt und verändert. Wir wurden darauf aufmerksam, dass die psychische Gesundheit von einem selbst oder von anderen als Tabuthema identifiziert oder sogar ins Lächerliche gezogen wird. Gerade in der Phase, wo ein Mensch mental belastet ist, ist jede kleine Hilfe eine Unterstützung. Aber viele handeln genau entgegengesetzt, die mentale Gesundheit wird oft nicht ernst genommen. Wir wollten den Mental-Health-Day ins Leben rufen, um genau dieses Bewusstsein zu schärfen. Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern die psychische Gesundheit näherzubringen und einen offenen Umgang zu fördern. Viele der Schülerinnen und Schüler, die Hilfe brauchen, wissen oft nicht, wo sie Hilfe finden können oder was für Hilfe sie brauchen. Dabei ist es entscheidend, dieses Thema präventiv anzusprechen und der Schülerschaft das näherzubringen. Dieser Tag soll den Schülerinnen und Schüler die Sicherheit geben, dass es nicht schwach ist, Hilfe zu suchen, wenn man mental belastet ist. Mit dem Projekt wollen wir ein klares Zeichen setzen: MENTAL HEALTH MATTERS! Um diese Nachricht möglichst authentisch zu übermitteln, laden wir externe Referenten, die in diesen Themenbereichen geschult sind, an die Schule ein, um mit den Schülerinnen und Schülern einen Workshop zu machen. Dabei sorgt die SMV für ein angenehmes Ambiente und Verpflegung. Unsere Vision ist es, dieses Projekt langfristig an unserer Schule zu etablieren und jährlich durchzuführen. Wir möchten sicherstellen, dass Themen wie mentale Gesundheit und Belastung feste Bestandteile des Schullebens werden. Für einige ist es nur ein SMV-Projekt, aber für uns steckt mehr hinter diesem Projekt.
Chiara Kapp (J2), 4.12.25 (auf der Grundlage eines Textes von Gabi Palijan)