Deutschlands größter Geographie-Wettbewerb fand am Donnerstag, 24.03.2022 am Johannes-Kepler-Gymnasium statt.
Fragen zu Ländern und Kontinenten brachten die Schüler zum Grübeln und stellten mit allgemeinen Geografie- sowie Kartenaufgaben ihr Wissen auf die Probe.
Bei den Junioren (Klasse 5/6) setzte sich Lasse Schumacher vor Louis Krebs (beide 6b) vor Lara Yalcin (5a) durch. Den undankbaren 4. Platz holte sich Felicia Helm (5a).
Bei den Klassen 7 – 10 hat Sven Grüttefien (9b) den Sieg auf Schulebene erlangt. Nachdem Sven den Klassensieg erreichte, konnte er sich danach als Sieger des Johannes-Kepler-Gymnasiums Stuttgart gegen seine Mitschüler durchsetzen. Den zweiten Platz belegte Mark Müller (8c) und auf dem 3. Platz landete Tiago Lourenço de Sousa (10a). Sven Grüttefien qualifizierte sich somit für den Landesentscheid Ende März in Baden-Württemberg. Leider konnte er beim Landesentscheid nicht dabei sein, um sich dort einen Platz für das große Finale von Diercke WISSEN am 10. Juni 2022 in Braunschweig zu sichern, in dem die besten Geografieschüler*innen Deutschlands gegeneinander antreten.
Ein herzliches Dankeschön gebührt Leonie Klein und Rajka Munz, die bei der Ausführung der Durchführung und der Auswertung der Fragebögen mithalfen.
Heidrun Melchior

Der J2 Geografie Kurs von Frau Melchior besuchte am Freitag, 17.1.2020 die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde (GEV) im Wannersaal des Lindenmuseums Stuttgart.

Prof. Dr. Dr. Olaf KÜHNE von der Universität Tübingen sprach zum Thema: Grundlagen (un)nachhaltiger Raumentwicklung in Kalifornien.

Der drittgrößte Bundesstaat der Vereinigten Staaten liegt im Westen des Landes. Vor der Ankunft der Europäer durch Juan Rodriguez CABRILLO im Jahr 1542 war es von mehreren Indianerstämmen spärlich besiedelt. Anfänglich gab es Missionstationen und militärischen Befestigungen mit wechselnden Besitzungen. 1821 wurde Kalifornien mexikanische Provinz. Feindseligkeiten der Siedler gegenüber der Regierung führten dazu, dass diese 1846 ihre Unabhängigkeit proklamierten. Der 1848 einsetzende Goldrausch lockte so viele Glücksritter an, dass die öffentliche Ordnung zusammenbrach. Und so nahm man den Golden State 1850 als 31. Staat in die USA auf. Der Bau der transkontinentalen Eisenbahn (1869) und der Panamakanal (1914) rücken Kalifornien näher an die USA heran. Günstige Landpreise und das Licht waren die Gründe wieso sich in der 1920er Jahren in die Filmindustrie in Hollywood niederlies. Aus dem landwirtschaftlich geprägten Staat entwickelte sich Kalifornien während des Zweiten Weltkrieges durch den Bau von Werften und militärischen Einrichtungen zum bevölkerungsreichsten Bundesstaat.

In Kalifornien leben fast 40 Mio. Einwohner, d.h. ca. 12 % der US-Amerikaner. Das Durchschnittsalter beträgt 34,3 Jahre. Die größten Städte sind Los Angeles, San Diego, San José und San Francisco. Die Metropolregion Los Angeles gehört mit  17,8 Mio. Einwohnern zu einer der größten der Welt.

Am Dienstagnachmittag, den 2. Juli 2019 gegen 14 Uhr, hatten die Schüler der 10. Klasse des Johannes-Kepler Gymnasiums eine Exkursion in das EnBW Kohlekraftwerk Altbach (Industriestraße 11, 73776 Altbach) unternommen. Ihre begleitende Lehrerin war Frau Melchior.

Die Schüler sind gemeinsam zum Kohlekraftwerk gefahren, um die Unterrichtseinheit zum Thema regenerative- und fossile Energieträger abschließend zu vertiefen. Vorort wurden sie von zwei EnBW Mitarbeiterinnen begrüßt und schauten zum Einstieg einen Kurzfilm über regenerative Energieträger. Anschließend hat man die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und sie bekamen eine Einführung in die Strom- und Fernwärmeerzeugung, Kühlung der Heizkraftwerke und Erläuterungen zu den Umweltschutzeinrichtungen. Auch wurde die Geschichte des Kohlekraftwerks Altbach erzählt.

Danach sind beide Gruppen gemeinsam in einen Besprechungsraum gegangen und haben daraufhin einen Vortrag über Kohlekraftwerke erhalten. Folglich wurden sie wieder in zwei Gruppen geteilt und bekamen durch einen Rundgang zu dem Hybridkühlturm, Kohleanlieferung und Verladegebäude, Schornstein und Rauchgasreinigungsgebäude, Rauchgasentschwefelung und Elektrofiltergebäude, Kohlemühle, Haupt- und Abhitzekessel, Leitstand und dem Trafohof eine ausführliche Einsicht.

Durch die Exkursion haben die Schüler bleibende Eindrücke über die Geschichte des Kraftwerks, Kühlung der Heizkraftwerke und den Aufbau des Kohlekraftwerks erhalten und auch mitgenommen.

Marc Jurkat, 10b

Geographiewettbewerb - Diercke Wissen 2019

Zum ersten Mal fand an unserer Schule Deutschlands größter Geographiewettbewerb - Diercke Wissen 2019 - statt. Gegen zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 und 6 konnte sich Simon Keuerleber aus der Klasse 6c durchsetzen und hat den ersten Platz gewonnen. Den zweiten Platz belegte Sven Grüttefien aus der Klasse 6a, den dritten Platz Frida Fink aus der Klasse 5b. Herzlichen Glückwunsch dazu! Wir bedanken uns an allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und freuen uns auf die nächsten Geographiewettbewerbe mit euch!