Schamuss Elfatlawi (J1): Unser „Talent im Land“!

Vergangenen Mittwoch wurde im Rahmen einer Festveranstaltung in Stuttgart die Aufnahme der neuen „Talent im Land“ - Stipendiaten 2017 groß gefeiert. Alle 53 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus unterschiedlichen Schularten und vielen Ländern dieser Erde stammend (auch jugendliche Flüchtige aus Syrien sind unter den Stipendiaten) erhielten in Anwesenheit ihrer Familien und vieler weiterer Unterstützer aus den Händen unserer Kultusministerin Frau Dr. Eisenmann ihre Aufnahme-Urkunde überreicht. Die Freude darüber und der Stolz darauf, eines der begehrten Stipendien für faire Bildungschancen erhalten zu haben, waren zu Recht riesengroß und den ganzen Abend über im Saal spürbar. Die Stipendien, gestiftet von der Robert Bosch Stiftung und der Baden-Württemberg-Stiftung, sollen begabte Jugendliche auf ihrem Weg zum Abitur begleiten, ihnen helfen, Hürden zu überwinden und ihren ganz persönlichen Weg hin zu einem Bildungsabschluss und darüber hinaus unterstützen. Dabei geht es vor allem darum, das wurde durch eine ehemalige Stipendiatin in einer Rede eindrucksvoll geschildert, durch Teilnahme an diversen Seminaren in vielfältigen Bereichen seine eigenen Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln, wobei der größte Gewinn eindeutig im Zusammenwachsen zu einer Gemeinschaft, der sog. TiL-Familie, liegt. Dieser Zusammenhalt besteht auch weit über den Schulabschluss hinaus. Im Anschluss an den Festakt konnten alle Anwesenden bei einem Empfang diesen besonderen Tag noch angemessen feiern. Wir sind sehr stolz darauf, nun neben Claudia Oltenau (Kl. 10) ein weiteres „Talent im Land“ an der Schule zu haben! Herzlichen Glückwunsch, liebe Schamuss!

Weitere Informationen und Bilder unter https://talentimland.de/

S. Gilbert

Einschulung der neuen Fünftklässler

Am vergangenen Mittwochnachmittag wurden 75 neue Fünftklässler*innen und Fünftklässler am Johannes-Kepler-Gymnasium eingeschult. Gespannt und auch ein wenig aufgeregt lauschten sie den Sechstklässlern, die sie musikalisch willkommen hießen. Anschließend wurden sie und ihre Familien sehr herzlich vom Schulleiter Herrn Klemmer, der stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden Frau Schenkenhofer, der Vorsitzenden des Elternvereins zur Schülerbetreuung für das Mittagessen Frau Bachmayer-Wolff, und der Sozialarbeiterin des JKGs und des Zebras Frau Mohme begrüßt.

 

 

 

 

 

Natürlich waren alle neuen Keplerianerinnen und Keplerianer sehr neugierig, wer denn nun die neuen KlassenlehrerInnen sein würden! Deshalb wurden sie auch gleich von Herr Krämer (5a), Frau Merz (5b) und Frau Then-Krüll (5c) und die Kinder hatten die Möglichkeit, diese und ihren neuen Klassenkamerad*innen im Klassenzimmer kennenzulernen.

Nach einer kurzen Einführung in die Planungen der nächsten Schulwochen für die Eltern traf man sich dann in der Kepleria wieder, um bei einem anschließenden Kaffeetrinken in entspannter Atmosphäre erste Kontakte zu knüpften und anstehende Fragen zu klären.

Wir danken allen an der Einschulung Beteiligten für ihr Engagenment und wünschen den neuen Fünftklässlern viel Freude am Lernen, eine gute Klassengemeinschaft und einen geglückten Start am JKG! Herzlich Willkommen!

JKG’s Junior Debaters win German Schools Debating Championship 2017

Nach einem erfolgreichen vierten Platz bei den süddeutschen Debattierwettkämpfen in Würzburg, ging das Junior Debating-Team des JKG am Wochenende vom 23. bis 25 Juni 2017 in Stuttgart als Sieger der 14 besten Junior Teams in Deutschland hervor.

Der erste Tag der Germans mit der Frage ob jeder Schüler ein Jahr Dienst im sozialen Bereich abhalten sollte, begann noch etwas durchwachsen und wurde mit einem Sieg und einer Niederlage beendet. An den nächsten beiden Tagen des Wettkampfes fand das Team aber zu seiner gewohnten Stärke zurück und konnte die Jury in allen folgenden Debatten von ihren Redekünsten überzeugen. Themen waren dabei das Wahlalter, der Anteil deutscher Lieder im Radio oder die Erlaubnis von Graffiti an öffentlichen Plätzen.

Schließlich konnten die Debaters des JKG nach vier weiteren Erfolgen in der Gruppenphase und im Halbfinale ins sogenannte ‚Grand-Final‘ einziehen. Unser Schulteam vertrat als Proposition den Standpunkt dass Nachsitzen in der Schule verboten werden sollte und war anfangs, aufgrund der vielen Zuschauer, etwas nervös. Es entwickelte sich eine sehr spannende und enge Debatte zwischen dem JKG-Team und dem Debating Team des Max-Born Gymnasiums Backnang.

Nach langem Zittern und ausführlichen Erklärungen der Jury, war der Sieg, der Erhalt des Pokals und natürlich der Titel des Deutschen Meisters in der Junior Debating League umso erfreulicher! Das Debating-Team, das Lehrerkollegium und die ganze Schule sind stolz auf unsere Sprecher: Marco Heim (7a), Angélé Littmann (9a), Xenia Oesterlin (9b) und Claudia Olteanu (9a).

Ein besonderer Dank gilt Frau Oppitz für ihre tatkräftige Unterstützung und Motivation und dem Verein der Freunde für die finanzielle Unterstützung in diesem Schuljahr.

(Junior Debating Team)

Gelungener Besuch der ersten Schüleraustauschgruppe aus Qingdao/China

Nach dem Besuch der Schulleitungsdelegation im Juni diesen Jahres fand nun endlich der lang ersehnte erste Schülerbesuch einer Gruppe der No. 19 Middle School aus Qingdao statt.

 

Am Freitag, 14.7.17 um 11.30 Uhr war es endlich soweit: Der Bus mit unseren Gästen (vier Lehrerinnen und 18 Schülerinnen und Schülern) fuhr auf den Schulhof des Johannes-Kepler-Gymnasiums! Die Freude und die Neugier auf die Person, die da so kommt, gewannen schnell die Oberhand über die vielleicht auch vorhandene Scheu und schnell ging man aufeinander zu und begrüßte sich herzlich. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kepleria fand ein Sport- und Spaßturnier mit gemischten Mannschaften statt, so dass man sich schnell besser kennenlernte. Den Ausklang bildete ein gemeinsames Grillen, bei dem schon erste Erfahrungen mit einer fremden (Ess-)Kultur gemacht werden konnten.

Exkursion zum Kompositionslabor „meine Stimme“ der Jungen Oper Stuttgart

Ein aufregender Ausflug der Klasse 7c am 4. Juli 2017.

Wir, die Klasse 7c, ihre Klassenlehrerin Frau Wittmann-Winter und Ihre Musiklehrerin Frau Trüdinger machten uns am 4. Juli auf den Weg zur Jungen Oper Stuttgart. Pünktlich um 9:00 Uhr ging es am Daimlerplatz los. An der Alten Musikhochschule angekommen (Probebühne der Jungen Oper), wurden wir von Ulrike ´Uli` und dem Komponisten Nikodemus Gollnau begrüßt. Nikodemus hatte für uns eine Präsentation über das Thema ´Kompositionen´ vorbereitet, da wir später unser eigenes Stück komponieren und vorstellen durften.

Doch zunächst mussten unsere Stimmen mithilfe von Uli vorbereitet werden. Danach bekamen wir Blätter, auf die wir unsere größten Wünsche aufschrieben sollten. Aus den Wünschen unserer Wahl komponierten wir dann anschließend in kleinen Gruppen unser eigenes Stück.

Um aber unser eigenes Stück komponieren zu können, mussten wir erst einmal wissen, wie das geht. Dazu schauten wir uns die Power-Point Präsentation von Nikodemus zu Ende an. Auch dort trainierten wir unsere Stimme und konnten ausprobieren, wie wir mit unseren Stimmen mit den Wörtern „spielen“ konnten: sie in verschiedene Abschnitte setzen, sie betonen, sie leiser bzw. lauter aussprechen und herausfinden wie es sich anhört, wenn man die Wörter gleichzeitig oder dicht beieinander sagt. Außerdem fanden wir heraus, dass man Geräusche mit Stimmbändern und mit oder ohne Wort, ohne Stimmbänder, aber mit Stimme und ganz ohne Stimme (d.h. z.B. mit Body-Percussion) herstellen kann. Endlich hatten wir Zeit, unsere Stücke zu schreiben, einzustudieren und zu verbessern.

Nach einer Dreiviertelstunde ging es dann los mit den Aufführungen. Jedes Stück war individuell und hat allen gefallen. Vom Weltfrieden bis zum Krieg, von Hogwarts bis zur Geburtstagsfeier und zu einer anderen Welt gab es alles. Nach dem spannenden Vormittag ging es leider wieder zurück zum JKG. Die Junge Oper war für alle Schüler ein tolles und aufregendes Erlebnis. (Lilly Iyi Omorodion, Kl. 7c)

Exkursion Grafeneck

„Die Schatten der Angst senkten sich immer tiefer herab, in einer Zeit, in der Menschen katalogisiert wurden; in der Menschen, die anders waren, als unnütze Esser und Schädlinge für die Volksgemeinschaft angesehen wurden“ Elisbeth Zöller: Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens; S.29

Am Donnerstag, dem 22. Juni 2017, unternahmen wir, die drei zweistündigen Geschichtskurse der Jahrgangsstufe 1, eine Exkursion zur Euthanasiegedenkstätte Grafeneck bei Gomadingen auf der Schwäbischen Alb. Dort hörten wir zunächst den informativen, eindrucksvollen, aber auch bedrückenden Vortrag Herrn Hildweins, eines jungen Historikers, zur Geschichte Grafenecks. Danach besuchten wir gemeinsam den Friedhof und die Gedenkstätte der Einrichtung. Das Landschloss Grafeneck wurde ursprünglich als Jagd- und Lustschloss gebaut. Die ruhige, abgelegene Lage lädt eigentlich zum Urlaub machen und entspannen ein. 1928 kaufte die Samariterstiftung das Schloss und errichtete ein Heim für behinderte Menschen. Im Oktober 1939 wurde Grafeneck im Rahmen der Aktion T4 von den Nationalsozialisten „für Zwecke des Reiches“ beschlagnahmt. Die Aktion T4 (benannt nach der Adresse des Hauptquartiers Tiergartenstraße 4 in Berlin) steht für die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen in den Jahren 1940 bis 1945. Grafeneck wurde zur ersten von sechs Tötungsanstalten der Aktion und diente als Vorbild für die übrigen. Die Räume des Landschlosses wurden umgebaut zu Büroräumen und Zimmern für Ärzte, Pfleger und andere Bedienstete. Eine Holzbaracke, etwa 300 Meter vom Haupthaus entfernt, wurde umfunktioniert zu einem „Duschraum“ - einem gasdichten Tötungsraum. Zusätzlich installierte man drei Krematoriumsöfen. Zwischen Januar und Dezember 1940 wurden dort insgesamt offiziell 10 654 behinderte Frauen, Männer und Kinder ermordet, wobei heute von deutlich mehr Opfern ausgegangen wird.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die Massenmorde unter der beschönigenden Bezeichnung „Euthanasie“ vollzogen. Übersetzt heißt „Euthanasie“ guter Tod (gr.: ευ – gut, θανατοσ – Tod ) und bezeichnet Sterbehilfe, die man unheilbar Kranken leistet, um ihnen einen qualvollen Tod zu ersparen. Hitlers Propaganda stellte Menschen mit jeder möglichen Behinderung, die sie am Arbeiten hinderte, als enorme Belastung dar, die das Volk jährlich tausende an Reichsmark koste. Unter ihnen waren auch Kriegsversehrte aus dem Ersten Weltkrieg. Die scheinbar logische Folge: die Vernichtung „lebensunwerten Lebens“. Da sich in der Bevölkerung jedoch Widerstand regte, sollten die Tötungen geheim gehalten werden. Die abgeschieden im Wald liegenden Gebäude Grafenecks konnten leicht abgeschirmt werden, da es zu dem Gelände nur zwei Auffahrten gab. Der Ort war somit "optimal" für die Aktion. Die Opfer Grafenecks kamen aus 48 Einrichtungen für körperlich und psychisch behinderte Menschen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Mit speziellen Meldebögen wurden „geeignete“ Patienten aus den Pflegeheimen ausgesucht, die zum einen nicht mehr arbeiten konnten und zum anderen nicht zu häufig Besuch von Angehörigen bekamen. Die Opfer wurden in unscheinbaren Postbussen aus ihren Anstalten abgeholt, nach Grafeneck gebracht und noch am selben Tag ermordet. Die Angehörigen erhielten daraufhin einen Totenschein mit erfundenen Todesursachen wie z. B Lungenentzündung oder andere hochansteckende Krankheiten, um die Verbrennung des Leichnams zu begründen. In den umliegenden Dörfern wurden immer mehr Menschen aufmerksam auf den Gestank und den schwarzen Rauch, der von Grafeneck ins Tal wehte, und auch die grauen Busse blieben nicht unbemerkt. Als die Nationalsozialisten im Dezember 1940 ihr selbst gestecktes Ziel der Vernichtung schon weit überschritten hatten und die Bevölkerung begann, sich mehr und mehr gegen die Aktion zu wehren, wurde die Einrichtung geschlossen. Die gesamte Aktion T4 wurde offiziell im Herbst 1941 eingestellt.

Nach Kriegsende wurde Grafeneck an die Samariterstiftung zurückgegeben. Der ehemalige Holzschuppen wurde zurückgebaut und alle Spuren des Verbrechens beseitigt. Heute ist Grafeneck sowohl eine Gedenkstätte für Euthanasieverbrechen als auch wieder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Für uns als Geschichtskurs war es wichtig, diesen Teil der deutschen Geschichte kennenzulernen, der neben den Verbrechen des Holocaust viel zu oft in Vergessenheit gerät.

Leonie Hildebrand und Johanna Müller, J1

 

Das Mercedes-Benz Werk in Mettingen - eine Exkursion der Jahrgangsstufe 1

Am Montag, den 20.03.2017 führten die Erkundelehrerinnen Neuwirth-Schmidt und Oppitz mit den beiden 2-stündigen Erdkundekursen aus der Jahrgangsstufe 1 eine Exkursion durch. Dabei sollte das Themengebiet wirtschaftliche und nachhaltige Produktion im Fokus stehen. Nach Ankunft am Werk wurde uns die Unternehmensstruktur vorgestellt, welche zum Beispiel auf Nachhaltigkeit und die Weiterentwicklung im Bereich der Elektroautos abzielt. Anschließend ging es zu einer Führung in die Werkshallen. Dabei konnten wir Einblick in die Gießerei und Schweißerei gelangen und wurden von den jeweiligen Mitarbeitern in diese Themenfelder kurz eingewiesen. Besonders interessierten wir uns für die innovative Produktionsweise durch Roboter. Nach diesem sehenswerten Rundgang ergaben sich noch einige Fragen, welche sich hauptsächliche um Innovationen im Laufe der nächsten Jahre drehten. Es war sicherlich eine gelungene Exkursion, die perfekt den Unterricht ergänzt hat. (Friederike Zaiß)

 

Chinesische Schulleitungsdelegation aus Qingdao besucht das JKG

Vom 20.-22.6.17 war eine sechsköpfige Delegation der Qingdao No. 19 Middle School zu Gast zu einem sogenannten Anbahnungsbesuch am Johannes-Kepler-Gymnasium.
Dabei handelte es sich um die stellvertretende Schulleiterin Frau Li, Jie und die Kolleginnen Han, Bingxiu; Li, Xiaolan; Yuan, Yuqin; Feng Xiuzhen sowie den Kollegen Li, Hongyun.
Solche Besuche dienen dem Kennenlernen der beteiligten Schulleitungen und Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler, der Stadt Stuttgart und natürlich Bad Cannstatts. Das Bild zeigt die chinesische Schulleitungsdelegation beim Empfang im Rathaus durch Herrn Bezirksvorsteher Löffler zusammen mit der Dolmetscherin Frau Xinyan Rechner sowie dem Schulleiter Herrn Klemmer.
Außerdem wird dabei über Inhalte und Ziele des Austauschs und den Aufbau einer möglichst langfristigen Schulpartnerschaft gesprochen. Darüber hinaus haben die chinesischen Lehrkräfte auch bei deutschen KollegInnen im Unterricht hospitiert. Hierrüber fand ein lebendiger Austausch statt, wie überhaupt die Gespräche sehr konstruktiv und angenehm waren, sowie von einer großen Neugier und einem lebhaften Interesse geprägt. Es konnte eine Vereinbarung unterschrieben werden, in der beide Seiten ihre Absicht zu einer möglichst langfristigen
Zusammenarbeit bekräftigen.
Die Schülergruppe bestehend aus 19 Schülerinnen und Schülern sowie vier Lehrerinnen werden vom 14.-21.7.17 zum ersten Schüleraustausch in Cannstatt sein, der Gegenbesuch ist für Sommer 2018 geplant. Das JKG freut sich schon sehr darauf!

National Junior League Debating Finals 16/17

Als wir am 19. Mai 2017 nach Würzburg zu unserer ersten Teilnahme an den Finalrunden der Junior League im Debating losfuhren, hatte keiner von uns so richtig eine Ahnung, was uns erwarten würde. Vom Würzburger Bahnhof aus liefen wir vorerst quer durch Würzburg und haben so noch etwas von der Stadt gesehen. In der Jugendherberge angekommen, bezogen wir schnell unsere Zimmer, denn kurz darauf ging es auch schon mit der ersten Debatte los. Bei dem Thema, ob Weltraumprogramme weiterhin von Regierungen finanziert werden sollten, kam es zu einer hitzigen Debatte. Trotz schlechter akustischer Gegebenheiten überzeugten wir die Judges und gewannen so die erste Debatte gegen das Team aus Hamburg.

Am nächsten Morgen ging es kurz nach dem Frühstück auch schon los mit der Vorbereitungszeit für die erste Impromptu Debatte mit dem Thema: Sollte Tourismus in der Antarktis verboten werden? Diese Debatte verloren wir leider knapp, weil das gegnerische Team die etwas stärkeren Argumente hatte. Die letzte Debatte in der Vorrunde fand gegen einen Großteil unserer Zimmernachbarn statt und hatte das Thema, ob Straßen oder Schienen bevorzugt werden sollten. Das Ergebnis bekamen wir nicht gleich gesagt, sondern erst, als auch das Thema für das Halbfinale verkündet wurde. Mit einem eindeutigen Sieg zogen wir in das Halbfinale mit dem Thema: Innenstädte sollten autofreie Zonen sein, ein. Bei diesem Thema waren wir die Opposition, also Gegner der autofreien Innenstädte, was für uns als Stuttgarter bei den hiesigen Feinstaubwerten besonders schwer zu vertreten war. Unser Gegner vom Königin-Olga-Stift, die späteren Gewinner des Wettbewerbs, schafften es uns zu besiegen, was für uns das Ende des Wettbewerbs bedeutete.

Doch so hatten wir wenigstens einen freien Abend ohne Gedanken an die Debatte am nächsten Tag. Wir hatten uns mit unseren Zimmernachbarn angefreundet und da diese ebenfalls einen freien Abend hatten, beschlossen wir, zusammen in die Stadt zu gehen. Dieser Stadtbesuch war sehr schön, unter anderem weil er mit einem Eis für jeden endete.

Am nächsten Tag besuchten wir noch vor der letzten, finalen Debatte das Schloss von Würzburg. Von dort oben hat man bei schönem Wetter einen wunderbaren Ausblick. Nach diesem Besuch gingen wir zurück und sahen uns die finale Debatte an.

Bei der Vergabe der Zertifikate wurden wir sehr überrascht, denn die Hälfte unseres Teams hatte es auf die Liste der zehn besten Sprecher des gesamten Wochenendes geschafft. Ganz besonders stolz sind wir auf Claudia Olteanu, die als beste Sprecherin des gesamten Finalwochenendes ausgezeichnet wurde. Insgesamt belegte unser Team den vierten Platz, was bei einer so hohen Anzahl an teilnehmenden Teams (26), eine beachtliche Leistung ist. Als wir am Sonntag, den 21. Mai, zurückkamen, waren wir alle sehr erschöpft, müde aber glücklich, denn es war ein sehr schönes aber auch anstrengendes Wochenende.

Alles in allem war es für uns alle eine großartige Erfahrung bei den National Junior League Finals 2016/2017 dabei gewesen zu sein und sind schon auf die diesjährigen Germans gespannt, die im Juni stattfinden werden und bei denen das Team, bestehend aus Marco Heim, Angélé Littman, Xenia Oesterlin und Claudia Olteanu, ebenfalls teilnimmt. Wir alle danken Fr. Oppitz für dieses Wochenende, zu dem sie uns begleitet hat.

(Xenia Oesterlin, 9b)