Am Montag, den 14.05.2018, hatten wir gemeinsam mit unseren jeweiligen Austauschpartnern einen schönen, entspannten Unterrichtstag.

Der Tag startete pünktlich um 6:30 Uhr mit dem morgendlichen Klingeln des Weckers im Haus, welches sich bis um 7 Uhr im 5-10 Minutentakt hörbar gemacht hat.

Nach dem wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern gefrühstückt haben, kam es zu der montäglichen Zeremonie. Während die Schüler Klassenweise in Reihen auf dem Vorplatz standen, wurden Reden gehalten und die Nationalflagge von China wurde aufgestellt. Bei dem Akt des Flagge- Hochziehens wurde die Nationalhymne noch leise mitgesummt. Wir Deutschen sind mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht gegangen und haben durch die verschiedenen Fächer und Lehrer auch unterschiedliche Erfahrungen und Eindrücke sammeln können. Wir waren beispielsweise im Geschichts- und Chinesischunterricht. Es sind uns viele Unterschiede zu unserem Unterricht aufgefallen. Eines dieser Unterschiede war z.b., dass die Schüler nicht strecken und und dann aufgerufen werden, sondern direkt vom Lehrer aufgerufen werden, aufstehen und daraufhin die Frage beantworten. Im Chinesisch Unterricht hat die Lehrerin etwas gesagt und die Schüler haben im Chor darauf geantwortet. Ähnlich wie bei uns in manchen Fächern startete der Chinesisch Unterricht mit einem Video über eine Aufführung eines Songs mit typisch chinesischer Musik und Sängern im Fernsehen, worüber die Lehrerin den Schülern Fragen darüber gestellt hat. Zwischen den ersten beiden Stunden und der 3. und 4. Stunde mussten die Schüler alle gemeinsam 800 Meter in ihrem Stadion joggen und bekamen dabei Anweisungen von ihrem Sportlehrer, der sie ständig angefeuert hat.

Während dem Technikunterricht haben wir ein Knobelspiel lösen müssen, nur wenige haben es ohne Hinweise geschafft. Dann gab es auch einen Wettbewerb zwischen Xenia, Armin, Léon und Leander, bei dem es darum ging den Knobelwürfel zuerst zu lösen und somit einen Würfel mit farblosen Bausteinen zu gewinnen.

Danach hatten wir die Möglichkeit eine Choreographie des Tai-Chis von einem Lehrer zu erlernen. Tai-Chi beinhaltet viele meditative Bewegungen, weshalb es auch sehr beruhigend auf uns wirkte.

Nach dem Mittagessen konnten wir uns in unseren Zimmern ausruhen und sind folglich um 13:40 Uhr zum Blue Silicon Valley und der Universität von Shandong aufgebrochen. Das blaue Silicon Valley gehört zu den Messegebäuden, in denen 2014 die EXPI stattgefunden hat. Das Museum beschäftigt sich hauptsächlich mit unserer Umwelt, Forschung, Entdeckungen sowie nachhaltiger Entwicklung. Die Informationen werden mithilfe von Tabellen, Bildern, Karten, Schaubildern, Statistiken dargestellt. Außerdem werden Zukunftsvisionen zur Nachhaltigkeit vorgestellt.

Anschließend besuchten wir die Universität, welche ca. 1000 Quadratkilometer mit 100.000 Studenten groß ist. Die Universität beansprucht Wohnungen für Studenten und Lehrer, ein Stadion, ein eigenes Museum für Pflanzen, ein eigenes Theater, eine Bibliothek mit 12 Stockwerken usw..

Nach dem Abendessen beendeten wir unseren langen Tag im Gym, wo wir gemeinsam Tischtennis, Badminton, Basketball und Fußball spielen durften.
Jule Stauß und Dima Muqbel