Unser Tag, der 11. Mai, startete mit einem leckeren Frühstück in unserem Hotel. Danach machten wir uns auf den Weg zu Mencius Tempel, aber nicht ohne davor noch Souvenirs gekauft zu haben.
Mengzi war ein chinesischer Philosoph und der wichtigste Interpret des Konfuzianismus. Seine Mutter wurde die Mutter Chinas genannt, weil sie große Opfer ihrem Sohn zuliebe gebracht hatte. Sie wollte ihm die bestmögliche Bildung ermöglichen, weswegen sie zwei Mal umzogen. Zuerst lebten sie neben einem Friedhof, dann zogen sie in die Nähe eines Marktplatzes. Dieser Wohnort schien ebenfalls unpassend für ihren Sohn wegen dem Marktgeschrei. Weshalb sie letztendlich neben eine Schule zogen. Als ihr Sohn einmal nach Hause kam und nicht mehr weiter studieren wollte, hat sie ihn zurückgeschickt. Mengzi reiste von Reich zu Reich und versuchte seine Lehren und Ideen, ähnlich wie sein Vorbild Konfuzius, zu verbreiten. Er reiste 40 Jahre und bot seinen Rat den Herrschern an. Wir haben eine Führung durch seinen berühmten Tempel bekommen. Er überdeckt eine Fläche von 24.000 Quadratmeter und dient als Lebensraum für mehr als 300 alte Bäume.
Anschließend sind wir in einem Restaurant essen gegangen.
Schließlich wurden wir wieder zum Bahnhof gebracht von dem aus wir mit dem Zug nach Qingdao gefahren sind. Während der Zugfahrt probierten wir die Süßigkeiten aus, die uns die Reiseführer davor freundlicherweise geschenkt haben. Danach fuhren wir mit dem Bus, in dem wir den ganzen Rückweg über laut Musik gehört und gesungen haben, zu dem Treffpunkt. Dort wurden wir von den Gastfamilien freundlich empfangen und sind zu ihnen nach Hause gefahren.
Alles in allem war dieser Tag besonders anstrengend, dafür aber sehr informativ und spannend und wir sind froh, dass wir die Möglichkeit hatten, den Tempel zu besichtigen.