Über dem Johannes-Kepler-Gymnasium, um es genau zu sagen, der Sporthalle der Schule war am Freitag, dem 1. März 2013, ein Hauch von Hollywood zu spüren, denn die Klassenstufe 10 hatte zum Keplerabend geladen, bei dem sie den diesjährigen Preisträgern der Stiftungen der Schule die Preise im Stile Hollywoods überreichen wollte.
Wochenlang hatten sie geplant und gearbeitet, nun war der große Abend da. Alle Tische waren auf die Bühne ausgerichtet, die Lettern Hollywood prangten an einer kahlen Sporthallenwand, ein Filmstreifen an der anderen, der rote Läufer markierte den Weg zur Bühne und die weißen und goldenen Ballons sorgten für etwas Glamour in der Halle, in der sich sonst die Schüler beim Sport abrackern.
„Welcome to Kepler-Hollywood“ begrüßte der Conférencier und übergab dann den ersten Laudatoren das Wort. Denn dieses Jahr übernahmen die Schüler selbst die Vorstellung der 14 Preisträger und ihrer Arbeiten. Breit gefächert waren die eingereichten Arbeiten: von Deutsch zu Sport, von Naturwissenschaft zu Sozialem Engagement.

Nach der ersten Runde der Preisverleihung (Preisträger 2013)  durfte natürlich auch das Kulinarische nicht fehlen und so entließen die Conférenciers Lorenz Behm und Medine Rexhaj die beeindruckten Gäste an das köstliche Büffet, das aus aller Herren Länder etwas bot und bei dem natürlich dem Thema entsprechend auch der Hot Dog Stand und Popkorn und Zuckerwatte nicht fehlen durften.

Danach wurden acht weitere Preise verliehen.  Mit ihrer Jonglage mit brennenden Fackeln setzten Philipp Glaser und Philip Oesterlin, 10c, einen feurigen artistischen Schlusspunkt, den das Publikum gebannt verfolgte. Unter den Klängen der Schulband ging ein beeindruckender Keplerabend zu Ende, zu dem den Klassen 10 nur gratuliert werden kann. Mit ihrer Organisation, der gekonnten Vorstellung der Preisträger und den zusätzlich zum Preis überreichten „Schul-Oscars“ tragen sie dazu bei, dass die Stiftungen unter den Schülern noch bekannter werden. Denn hier am Johannes-Kepler-Gymnasium gilt dank der Stiftungen wirklich: Mitmachen lohnt sich.
Martin Sauer