Ganz im Sinne einer multikulturellen, offenen und toleranten Schule präsentierten sich die 10. Klasse am Keplerabend. lhr Motto ,,Eine Reise um die Welt" nahm alle Besucher auf eine humorvoll gestaltete kleine Entdeckungsreise mit, ,,mit Eindrücken, die sie nie vergessen werden, und mit Wissen, das sie wahrscheintich nie brauchen werden", wie es das Moderatorenduo so treffend beschrieb. Bunt, internationaI und mit Leckereien aus aller Herren Länder, so präsentierte sich die Sporthalle, als Eltern, Lehrer, Ehematige und Schüler diese betraten. 

Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, ging um Punkt 19:00 Uhr auch schon los. Aufbauend auf den Erfahrungen aus den voran gegangenen Keplerabenden hatte sich die Stufe 10 dafür entschieden, die alljährlichen Preisverleihungen aufzuteilen. So gab es drei Blöcke mit je drei Ehrungen. Zwischendurch wurde man blendend durch Darbietungen von talentierten Schütern unterhalten. Nach der Begrüßung verstummten die Gespräche. Herr Kern bat anläss des Todes von Walter Marx, dem Mitbegründer der Leopold-Marx-Stiftung, einer Stiftung für Frieden und religiöse Toleranz, sich zu erheben und des unlängst Verstorbenen zu gedenken. Danach wurden die Preise in den ersten drei Stiftungen vergeben : Leopold - Marx - Stiftung, Helmut -  Dölker - Stiftung und Erich - Stahl - Stiftung (Alle Preisträger 2014 finden Sie hier).

 

 

Nach den ersten Preisverleihungen feierte der Anfang eines kleinen Kurzfilms Premiere, welchen ein Filmgenie der 10. Klasse, Marcel Gregoriadis, geschaffen hatte. Passend zum Thema hat er eine unterhaltsame Reise in verschiedene Länder über die Vorurteile einzelner Nationen produziert. Gleich darauf, wie es Tradition ist, durften die Gäste über die Gleichgewichtsfähigkeiten der Einrad-AG staunen. Und dann war es soweit: Das Büfett wurde offiziell eröffnet. Die Vielfalt an internationalen Speisen war enorm, sie machte sowohl optisch was her (jede Speise wurde mit einer Flagge für das dazugehörige Land markiert), auch geschmacklich durften die Gäste eine köstliche Reise erleben.


Um 20:15 begann der zweite Teil der Preisverleihungen mit der Elisabeth-Hetzel-Baumann-Stftung und der lngeborg-Bregenzer-Stiftung (Alle Preisträger 2014 finden Sie hier). Dann war es Zeit für einen der Höhepunkte des Abends, der Taekwondo-Show. Dazu wurden die beiden Hauptakteure auf die Bühne gebeten, zuerst erzählten sie einiges Wissenswertes über ihre Sportart. Als dann das Licht ausging und die Musik begann, erhielt man einen beeindruckenden Einblick in den koreanischen Kampfsport. Als wäre dies nicht genug, schaffte es auch noch einer der Kämpfer ein Holzbrett mit einem präzisen Kick zu zerbrechen. Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, war es Zeit für den dritten und letzten TeiI der Preisverteihung in der lrma-Bosch-Stiftung und in der Stiftung für Jugend, Kommunikation und Globalisierung, an deren Motto sich der Abend orientiert hat. Deswegen wurde diese Stiftung von den Moderatoren genauer unter die Lupe genommen und einiges Wissenswertes über die Entstehung und Entwicklung dieser Stiftung berichtet. Einen ersten Preis erhielt hier Sanujaa Sasikaran für "Tod oder Leben - eine Geschichte über die Kriegssituation in Sri - Lanka". Überaus elegant und passend folgte darauf der indisch-tamilische Tanz, der die Zuschauer in die Ferne Südasiens entführte und dafür mit tosendem Beifall belohnt wurde.

Um 27:45 kündigten nun die Moderatoren das Gitarrenvorspiel an, welches die Musikfans schon sehnsüchtig erwartet hatten. Mit einem selbst komponierten Stück verwöhnte Federico Micati die Halle. Danach wurden ihm viele Fragen gestellt, die er alle auf der Bühne großzügig beantwortete. Schließlich war auch die Schulband an der Reihe. Mit einigen rockigen Stücken ließen sie den Abend hervorragend ausklingen. Um 22:30 Uhr leerte sich nun allmählich die Halle und alle 10er waren erleichtert. Alles hat wie ein gut geöltes Uhrwerk funktioniert und so erfreuten sich die Organisatoren wie auch die Gäste bester Laune. Die Rückmeldungen zum Keplerabend hätten kaum besser sein können und so konnte man das Aufräumen der Halle am frühen Samstagmorgen viel besser ertragen. Der Abend hat eine wunderbare Mischung zwischen Ernsthaftigkeit, Humor und Unterhaltung geboten. Kurzum, diese Reise um die Welt war ein Genuss für alle.

Simon Lieb,10b