Am Freitag, den 6.März 2015, wurden die Besucher des Keplerabends von der Stufe 10 für einige Stunden in die Welt von 1001 Nacht entführt. Anlass war wie jedes Jahr die Preisverleihung der diversen Keplerpreise an die Preisträger der Stiftungen. Diese decken verschiedenste Bereiche ab, von Literatur über Sport und Naturwissenschaften bis hin zu sozialem Engagement.

Nach wochenlanger Arbeit war der große Abend endlich gekommen. Die Bühne stand, die Tische waren gedeckt und die köstlich duftenden exotischen Speisen warteten nur noch darauf, von den zahlreichen Besuchern verspeist zu werden. Die Halle war dem Motto des Abends entsprechend orientalisch dekoriert und so konnte es um kurz nach 18.00 Uhr auch schon losgehen. Mit „As-salāmu ʿalaikum“ begrüßten die Moderatoren „Sheikh“ Julian und Jasmin die zahlreichen Besucher.

Gegen 19.00 Uhr wurden dann bereits die ersten Keplerpreise verliehen. So gewannen beispielsweise die Schüler des Kurses „Literatur und Theater“ den 1. Preis der Irma-Bosch-Stiftung für ihr Theaterprojekt „A thing we call life“, das vor allem durch Selbstständigkeit und Teamwork der Schüler geprägt war. Kleine Erzählungen aus den Märchen von 1001 Nacht wurden immer wieder zwischen den Preisverleihungen und den Programmpunkten eingefügt, um das orientalische Flair beizubehalten und das Motto des Abends in Szene zu setzen. Zum Programm gehörten so auch ein Bauchtanz kurz nach der ersten Preisverleihung oder eine Vorführung im Bereich der rhythmischen Sportgymnastik. An einer Tombola hatten die Besucher die Möglichkeit sich Lose zu ergattern und so den einen oder anderen Preis zu gewinnen, wobei zunächst nicht viele diese Möglichkeit ergriffen. Dies änderte sich erst nach mehreren Hinweisen der Moderatoren. Gegen 21.30 Uhr bekam schließlich die Schulband ihren Auftritt, nachdem zuvor weitere Keplerpreise überreicht worden waren. Fasziniert waren die Besucher von den Schülern Philipp Glaser und Philip Oesterlin, die mit einer artistischen Feuershow das Publikum beeindruckten und den Abend sehr gut ergänzten. Zudem sind die beiden Schüler der Jahrgangsstufe 2 ebenfalls Preisträger. Sie empfingen den 1. Preis der Wolfgang-Haid-Stiftung für das Projekt „3D Drucker.“ Bemerkenswert waren hier vor allem die hohen technischen Anforderungen des Projektes und die Präzision, mit der die Schüler zu Werke gingen. Ebenfalls von der Wolfgang-Haid-Stiftung wurde Jakob Steurer ausgezeichnet für die RSA-Verschlüsselung mit hohem mathematischem Anteil. Eigentlich sollte nach der Feuershow noch eine indische Tanzgruppe auftreten, diese musste jedoch leider absagen, weshalb die Schulband den Abend ausklingen lassen durfte. Es wurden noch die Gewinner der Tombola ausgelost und um 22:00 Uhr wurde die Abschlussrede gehalten und die Orientalische Festnacht war damit beendet.

Arasch S., Kl. 10a