Der Vorlesewettbewerb der Sechstklässler

Trotz Corona fand auch in diesem Schuljahr der traditionelle, alljährliche Vorlesewettbewerb in Klasse 6 statt. Ausnahmsweise wurde die diesjährige Gewinnerin nur in einer kleinen Runde erkoren, aufregend war es dennoch! Nun gilt es gegen unsere Nachbarschulen anzutreten und dabei drückt das JKG die Daumen.

Dieses Jahr fand vor Weihnachten 2020 wieder der alljährliche Vorlesewettbewerb an unserer Schule statt. Als meine Deutsch- und Klassenlehrerin Frau Boettcher-Mayr den Vorlesewettbewerb angekündigt hatte, war ich mir erst nicht sicher, ob ich mitmachen will. Nach langem Überlegen entschied ich mich dann doch teilzunehmen. Dies war eine gute Entscheidung, denn ich wurde als Klassensiegerin erwählt. Ich war wirklich froh, dass ich meine Klasse nun im Wettbewerb gegen die anderen Klassen vertreten würde. Nun hatte ich ein paar Tage Zeit mich dafür vorzubereiten. Ich übte eine Textstelle meines Lieblingsbuches, bis ich sie sehr gut vorlesen konnte. Endlich kam der Tag des Wettbewerbs. Ich war sehr aufgeregt. Außer mir hat noch eine Schülerin meiner Parallelklasse teilgenommen. Als erstes musste ich lesen. Ich gab mir wirklich Mühe, das sehr gut zu machen. Dann war die zweite Teilnehmerin an der Reihe. Sie las sehr gut, weswegen ich dachte, dass ich keine Chance habe, zu gewinnen. Zum Schluss mussten wir beide noch einen unbekannten Text vorlesen. Als wir fertig waren mit dem Vorlesen, mussten wir das Zimmer verlassen, damit die Jury den Gewinner entscheiden konnte. Nach kurzer Zeit duften wir wieder reinkommen. Ich war wirklich aufgeregt, denn gleich würde der Gewinner bekannt gegeben werden. Als wir reinkamen lobte uns die Jury erst einmal und sagte, dass der Unterschied zwischen dem Vorlesen von uns beiden Kandidatinnen minimal wäre. Schließlich ernannte sie aber mich als Schulsiegerin. Ich war sehr glücklich über den Gewinn. Als ich zurück in meine Klasse kam, erhielt ich einen großen Applaus, welcher diesen Moment besonders und unvergesslich machte. So endete der diesjährige Vorlesewettbewerb.
Visnja, 6b

Lehrer lesen

„Ein Haus ohne Bücher ist arm,
auch wenn schöne Teppiche seine Böden
und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“

Mit diesem Zitat des Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse – und ehemaligen Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums – öffneten die Lehrerinnen und Lehrer ihre Wohnzimmer und Bibliotheken. Beim diesjährigen „Lehrer lesen - Literatur von Lehrern für die Schüler gelesen“ konnten diese am 20. Juli 2018 in die Bücherregale der Lehrer schauen.

Und was steht in den Bücherregalen?

In der Geschichteabteilung steht Einhards „Leben Karls des Großen“ weit vorne. Ganz oben – nur für die Mutigen erreichbar – bekommen die unerschrockenen Krimi- und Thriller-Fans in Andreas Föhrs „Schwarze Piste“ oder Antonia Michaelis „Märchenerzähler“ Gänsehaut. Und wer sich in der Fantasy-Ecke wohlfühlt, kann mit Douglas Adam „Per Anhalter durch die Galaxis“ fliegen oder „Herr der Ringe“ von JRR Tolkien lauschen oder Kirsten Boies „Alhambra.
Auch Klassiker – Erich Kästners „Fabian – die Geschichte eines Moralisten“ und Carl Zuckmayers „Hauptmann von Köpenick“ stehen im Regal. Wer des Englischen mächtig ist, kann nach J.K.Rowlings „Harry Potter and the prisoner of Azkaban“ oder Vikas Swarups „Q & A“ greifen.  
Ganz unten – für die kleineren und jüngeren – können das „Tintenherz“ von Cornelia Funke, Michael Endes „Unendliche Geschichte“ oder „Die Kurzhosengang“ von Victor Caspak und Yves Lanois gefunden werden. Auch „Dark Lord ... Da gibt‘s nicht zu lachen“ von Jamie Thomson steht hier und „Die Spinne auf der Yucca-Palme“. Die Religionen verbindenden „Geschichten Abrahams“ aus die „Bibel“ stehen genauso im Bücherregal wie die Aboriginal Dreamtime Story „The Two Wise Men and the Seven Sisters“, welche die Entstehung der Welt aus Sicht des Aborignal-Stamms Wong-Gu-Tha thematisiert. In der – nicht nur ernsthaften – Sachbuchecke beantwortet Harald Martenstein die Frage: „Wachsen Ananas auf Bäumen?“ oder beschreibt der Förster Peter Wohlleben „Das geheime Leben der Bäume“. Auch wer etwas über den englischen Maler „Frank Auerbach“ erfahren möchte, ist in diesem Regalbereich richtig. Die Aufforderung „Verschieben sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag“ findet sich hier oder lustige Geschichten hinter Redensarten: „Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt“ (Rolf-Bernhard Essig).

Zwischen unseren vielen Buchdeckeln finden sich demnach allerlei Gedanken, Abenteuer, neue und alte Welten, Sachverstand, Kurioses, Witziges, Spannendes, ... Das schmückt unser Heim, macht es lebenswert.
Thomas Schempp

Tipps, Tricks und Angebote

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Angebote im Bereich Deutsch und Deutsch als Zweitsprache

Das Johannes-Kepler-Gymnasium macht unterschiedliche Angebote im Bereich Förderung Deutsch/Deutsch als Zweitsprache. Die Angebote reichen von der Förderung der allgemeinen Sprachkompetenz der Schüler über das Training einzelner Bereiche wie der Rechtschreibung bis hin zur Begabtenförderung. In der folgenden Tabelle finden Sie das für Ihr Kind passende Angebot.

Ziele Angebote Beschreibung Ansprechpartner*in
Verbesserung der mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenz sowie der Lesekompetenz (Lesen und Verstehen von Texten) Förderung der allgemeinen Sprachkompetenz im Förderunterricht Deutsch (Deutsch AG)
Betreuung durch eine Fachlehrkraft
Eine Wochenstunde
Kleingruppen
Klasse 5 und 6
Herr Fechter
Herr Schempp
Gezielte Verbesserung einzelner Bereiche, z.B. Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Ausdrucksfähigkeit
Vorbereitung auf Klassenarbeiten
Vorbereitung auf Wettbewerbe
Selbstorganisiertes und kooperatives Lernen in SOKL Schüler*innen setzen sich Ziele und entwickeln dazu Pläne (Selbststeuerung). Dabei werden sie von einer Fachlehrkraft betreut
Eine Wochenstunde
Kleingruppe
Ab Klasse 7
Frau Callmeier
Frau Rudolf