Technik zum Anfassen und Ingenieure zum Diskutieren - das ist das Konzept der Initiative tech@school der Daimler AG.

Am 15. und 17. Juli war deshalb Jens Köhnlein in den Klassen 8 NwT zu Gast (nebenbei bemerkt ein ehemaliger Keplerianer). Er arbeitet als Mathematiker im Bereich der Fahrerassistenzsysteme und des autonomen Fahrens. Im multimedial unterstützten Vortrag berichtete er aus erster Hand, welche Chancen und Risiken diese Technologien mit sich bringen, welche ethischen Fragen noch zu beantworten sind und welche Hürden sich auf dem Weg auftun, die zu bewältigen sind.

Die Themen boten viel Diskussionsstoff und machen gleichzeitig neugierig auf die Zukunft.

#NwT8 #dünschede

Am Dienstagnachmittag, den 2. Juli 2019 gegen 14 Uhr, hatten die Schüler der 10. Klasse des Johannes-Kepler Gymnasiums eine Exkursion in das EnBW Kohlekraftwerk Altbach (Industriestraße 11, 73776 Altbach) unternommen. Ihre begleitende Lehrerin war Frau Melchior.

Die Schüler sind gemeinsam mit ihrer Lehrerin zum Kohlekraftwerk gefahren, um die Unterrichtseinheit zum Thema regenerative- und fossile Energieträger abschließend zu vertiefen. Vorort wurden sie von zwei EnBW Mitarbeiterinnen begrüßt und schauten zum Einstieg einen Kurzfilm über regenerative Energieträger. Anschließend hat man die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und sie bekamen eine Einführung in die Strom- und Fernwärmeerzeugung, Kühlung der Heizkraftwerke und Erläuterungen zu den Umweltschutzeinrichtungen. Auch wurde die Geschichte des Kohlekraftwerks Altbach erzählt. Danach sind beide Gruppen gemeinsam in einen Besprechungsraum gegangen und haben daraufhin einen Vortrag über Kohlekraftwerke erhalten. Folglich wurden sie wieder in zwei Gruppen geteilt und bekamen durch einen Rundgang zu dem Hybridkühlturm, Kohleanlieferung und Verladegebäude, Schornstein und Rauchgasreinigungsgebäude, Rauchgasentschwefelung und Elektrofiltergebäude, Kohlemühle, Haupt- und Abhitzekessel, Leitstand und dem Trafohof eine ausführliche Einsicht. 

Durch die Exkursion haben die Schüler bleibende Eindrücke über die Geschichte des Kraftwerks, Kühlung der Heizkraftwerke und den Aufbau des Kohlekraftwerks erhalten und auch mitgenommen.

Marc Jurkat, 10b

Am Montag, den 14. Mai war es am JKG wieder soweit und das Team von Coaching4future stand vor der Tür um den NwT-Schülern der Klasse 10 zu zeigen welche beruflichen Möglichkeiten der Fachbereich zu bieten hat.
Uns wurden zunächst die jeweiligen Einsatzgebiete von MINT Berufen gezeigt. Wir durften aus insgesamt 6 Themen wählen, wovon wir 2 genauer betrachten würden. Unsere Gruppe entschied sich für die Themen „Mobil sein“ und „Lifestyle“. Zunächst besprachen wir das Berufsfeld „Mobil sein“ und das dazugehörige Gebiet „Autonomes fahren“. Wir lernten welche Voraussetzungen das autonome Fahren benötigt. Dinge wie die Software, Hardware aber auch die Art und Weise wie es getestet wird, wurden vorgestellt. Als Übergangspunkt besprachen wir dann zukünftige Projekte bezogen auf den Fernverkehr, die heute schon in den Startschuhen stecken. Ein Projekt nennt sich „Hyperloop“, einer Art von überdimensionierter Rohrpost für Menschen. Probleme und Realität des Projekts wurden diskutiert.
Mit einem Sprung gelangten wir zum Berufsfeld „Lifestyle“ und direkt zum Unterthema Ernährung im Bezug auf „Fleisch aus dem Labor“. Bei dieser Methode der Fleisch-„Erzeugung“ werden einem lebenden Tier Stammzellen entnommen, welche dann in speziellen Nährstofflösungen zu kleinen Muskelsträngen heranwachsen. Sammelt man theoretisch genug davon, hätte man schon sein künstliches Fleisch. Danach besprachen wir einen weiteren Unterpunkt, nämlich „Intelligente Textilien“. Hierbei handelt es sich um Textilien, die bestimmte Eigenschaften haben, die ihr Ausgangsmaterial eventuell nicht hat. Als Beispiel hatten wir einen Stoff der Wasser komplett abperlen ließ. Er wurde dem Blatt einer Lotuspflanze nachempfunden, das eine extrem raue Oberfläche auf atomarer Ebene hat.
Abschließend durften wir uns eine Reihe von Materialien, Geräten und anderen Dingen anschauen und testen, die alle in die Aufgabenbereiche des MINT fallen und vor allem mit Berufen aus diesem Bereich zu tun haben. Vielleicht hat sich ja dabei der ein oder andere von uns für die Zukunft inspirieren lassen.
Sebastian Josic, 10a.

Unter der Federführung des MiNe-MINT e.v. wurde im Jahr 2008 ein Netzwerk aus Forschungsinstituten, privaten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen gestartet. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Region für die unter MINT zusammengefassten Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu ge­winnen. Einige Keplerschüler haben dieses Angebot bereits genutzt und eine Menge gelernt.

Weitere Informationen: www.mine-mint.de