Runder Tisch zum Thema "Terror, Krieg und Flucht" tagt zum ersten Mal am JKG.

Am 2. Mai um 18.30 versammelten sich - auf Initiative von Manuela Gehres und Tobias Krämer, beide Lehrer am JKG - in der Kepleria des Johannes-Kepler-Gymnasiums SchülerInnen der Stufe 10, Eltern, Lehrer und drei Spezialistinnen von auswärts, um sich über den Stand der Dinge in Sachen „Flüchtlinge in Cannstatt: Was können WIR tun?“ auszutauschen. In den folgenden knapp zwei Stunden hörten wir verschiedenen Tat- und Tatsachen-Berichten zu, stellten Fragen, tauschten Ideen aus und versuchten uns gegenseitig mit Informationen weiterzuhelfen. Dabei wurde schnell klar, dass die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Abend die Hauptreferenten sind, uns Erwachsenen Großartiges und sehr zu Herzen Gehendes zu berichten haben:

In anschaulichen kleinen Vorträgen erzählen sie uns von ihrer persönlichen Arbeit hier in Cannstatt mit denjenigen Kindern und Jugendlichen, die vor unsäglicher Drangsal, vor Krieg und Terror haben fliehen müssen und nun bei und mitten unter uns ein neues Zuhause suchen. Was junge Menschen und auch Erwachsene zum Gelingen dieses Geschehens beitragen, aber auch, wie viel Freude beide Seiten daraus gewinnen können, erfahren an diesem Abend elf Erwachsene von sechs jungen Menschen: von Ceyda Aksu (10b), Abdelmalek Ghattas (10b), Zeyneb El Maliki (10b), Nesimet Tarhan (10b), Jeanne Baier (J1) und Irina Hedrich.

Damit Sie alle, liebe Leserinnen und Leser dieses Artikels, eine konkrete Vorstellung erhalten, was unsere Jugendlichen momentan Konkretes für unser aller Wohlergehen leisten, folgt nun ein kurzer Überblick, der auch Sie ermuntern mag, zu unserem nächsten Runden Tisch dazuzustoßen! Das Datum wird auf der Homepage bekannt gegeben!

Ein weiteres Ziel des Projekts ist evtl. ein daraus erwachsendes Kochbuch mit den ausprobierten Rezepten. Dazu bräuchten die Jugendlichen übrigens noch einen Sponsor oder evtl einen Verlag, der es veröffentlichen würde...!

Beeindruckt durch die Vielfalt der Ideen und den persönlichen Einsatz unserer Jugendlichen, beschloss die versammelte Runde am Ende dieses ersten Treffens: Es muss ein zweites geben! Und vielleicht gelingt es uns ja, auch andere für die ganz konkrete Hilfe in unserem ganz konkreten Umfeld Bad Cannstatt zu gewinnen! Daher:

Eine herzliche Einladung an alle Interessierte zu unserem 2. Runden Tisch!

Schließlich möchten wir die sehr eindringliche Botschaft, die wir Erwachsenen an diesem Abend aus den Mündern unserer Jugendlichen mit auf den Nachhauseweg bekamen, ans Ende unseres Artikels stellen; wir wählen den Wortlaut der Bundeskanzlerin: „Der Untergang Europas ist, wenn wir in Stereotypen denken.“

Joanna Siemer
Kontaktemail: joanna.siemer@jkg-stuttgart.de