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Der Namensgeber Johannes Kepler (1571 – 1630) war Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe in einem. Er entdeckte die Gesetze der Planetenbewegungen, die nach ihm benannten „Kepler´schen Gesetze“. Er entwickelte das von Nikolaus Kopernikus begründete heliozentrische Weltbild weiter. Johannes Kepler ging von dem Gedanken ab, das kopernikanische System sei lediglich ein hypothetisches Modell zur Berechnung der Planetenpositionen. Dass das heliozentrische Weltbild als eine physikalische Tatsache gesehen wurde, stieß nicht nur bei der katholischen Kirche  auf erbitterten Widerstand, sondern auch bei seinen protestantischen Vorgesetzten. Dies geschah, weil auf beiden Seiten die Lehren von Aristoteles und Ptolemäus als unantastbar galten.

„Die Sterne sind nur Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele.“

„Das Beste findet sich dort, wo sich Fleiß mit Begabung verbindet.“