Lotta Stauß aus der Klasse 6 c begeisterte am 29. Januar 2017 als „Jane Banks“ im zauberhaften Musical MARY POPPINS ein ganz besonderes Publikum – ihre Klassenkameraden.

Doch wie kam es dazu?

Anfang Februar 2016 hatte unsere Musiklehrerin Frau Boettcher-Mayr ihre Schüler darauf aufmerksam gemacht, dass das Stuttgarter Stage Apollo Theater junge Darsteller sucht. Lotta bewarb sich. Nach verschiedenen Castings war sie dabei. Das Musicaltheater hatte sich für eine Gruppe von Mädchen und Jungs entschieden, die die Jane bzw. den Michael Banks ab Oktober 2016 spielen sollten. Ab jetzt begann für alle ein spannendes Training in Gesang, Schauspiel und mit Sprech- und Tanzunterricht. Und am 17.12.2016 war es für Lotta mit ihrem Bühnen-Bruder Lasse dann soweit, dass sie ihre Premiere auf der großen Musical-Bühne spielen durfte. Das war ein großartiges Erlebnis.

Die Klassenlehrerin Frau Trapp wollte unbedingt auch mit der Klasse 6 c zu einer Show.  Darauf freute sich Lotta ganz besonders.

Am 29. Januar 2017 kamen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler fein herausgeputzt ins Theater. Nach der zweieinhalbstündigen Vorstellung jubelten ihre Klassenkameraden ihr zu und auf der gemeinsamen Heimfahrt in der Straßenbahn ließen sie das Ganze noch Nachklingen beim gemeinsamen Singen von  „CHIM CHIM CHEREE“ und „SUPERCALIFRAGILISTICEXPIALIGETISCH“!

Wir wünschen Lotta weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihren Auftritten im Musical MARY POPPINS und freuen uns auf hoffentlich viele weitere Aufführungen mit ihr im Stage Apollo Theater!

Am 11. Mai 2016 fand im Musiksaal ein Konzert des Unterstufenorchesters und des Unterstufenchors (5.-6. Klasse)statt. Nachdem der Musiksaal bis auf den letzten Platz gefüllt war, begann der Chor unter der Leitung von Frau Boettcher-Mayr die Darbietung mit den vier Kanons: „Lasst uns miteinander“, „Himmel und Erde“, „Getragen von Musik“ und „Singen macht Spaß“. Anschließend sangen sie „Die kleine Nachtmusik“, angelehnt an das Instrumentalstück von Wolfgang Amadeus Mozart. Für dieses Lied spendeten die Zuschauer besonders lauten Applaus. Dann folgten die zweistimmigen Lieder „Come on, let’s sing a song“, „Happy and Free“ und „Samba lele kleiner Chico“, die der Chor mit Bravour meisterte.

Nach diesem erfolgreichen musikalischen Einstieg folgte das Orchester mit dem langsameren Stück „Kanon“ von Pachelbel. Hier spielten die Flöten die bekannte Melodie über der getragenen Untermalung des Orchesters.  Als nächstes Stück spielten sie den schnellen „CanCan“, einen französischen Tanz. Nachdem Frau Trüdinger, die Leiterin des Orchesters, die beiden ersten Lieder dirigiert hatte, spielten vier Solisten aus der 6. Klasse einen Marsch unter der Leitung von Frau Kaufmann, die als Studentin an der Musikhochschule die Arbeit des Orchesters unterstützt. Anschließend übernahm wieder Frau Trüdinger und dirigierte das Lied „Going to Rio“, das mit seinem packenden Rhythmus an die brasilianische Stadt erinnert, in der dieses Jahr die Olympischen Spiele stattfinden.

Zum Abschluss begab sich der Chor zum Orchester auf die Bühne. Gemeinsam trugen sie das Lied „Go down Moses“ vor. Danach folgte der Hit „Rock around the clock“ von Bill Haley. Schon nach den ersten Takten fieberte das Publikum richtig mit. Nachdem die letzten Töne verklungen waren, hielt der Rektor Herr Klemmer eine kleine Rede und dankte allen Beteiligten, vor allem den beiden Musiklehrerinnen Frau Trüdinger und Frau Boettcher-Mayr, für ihren Einsatz.

Natürlich forderten die Zuschauer eine Zugabe, so dass „Rock around the clock“ noch einmal gespielt wurde. Mit diesem Erfolg und lang anhaltendem Applaus endete das gelungene Konzert. Zum Schluss erhielten auch die Schüler eine kleine, süße Belohnung.

Nina  Maier und Annika Hildebrandt, 5c

The School Concert

Last Wednesday, at the 11th May, 2016, many students of forms 5 and 6 at the JKG had a concert. The junior choir sang a lot of songs and the junior orchestra played nice pieces of music.

We sang four canons: “Singen macht Spaß”, “Let us sing together”, “Getragen von Musik” and “Himmel oder Erde”. The other three songs were in two voices: “Happy and Free”, “Come on, let’s sing a song” and “ Samba lele kleiner Chico”.

Then it was the orchestra’s turn. They played four songs without the choir: “Kanon” by Pachelbel, a slow piece, “CanCan”, a fast piece”, one piece played solo by four children and “Going to Rio”. The orchestra sounded very good.

Finally we played and sang two songs all together: “Go down Moses” and “Rock around the clock”. The audience clapped very long.

Diana Mehlhaff, 5c

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein begeistertes Publikum verließ am Mittwoch, den 20. Juli 2016, den Großen Kursaal. Chor, Orchester und der Wahlkurs Literatur und Theater der Jahrgangsstufe 1 hatten es überzeugt und für einen wundervoll kurzweiligen und spannungsgeladenen Abend gesorgt.

Vor der Pause zeigte der Chor, was er auf dem Kasten hat. Unter der Leitung von Daniela Boettcher-Mayr und begleitet von Daniel Tepper am Klavier verführten die Sängerinnen und Sänger das Publikum mit einem bunten Potpourri aus bekannten Popsongs und Musical-Titeln. Ob der homogene Klang des Chores beim Einstieg mit „Safe and Sound“, dem beschwingten „Mercy“ und dem Versprechen der The Jackson Five „I’ll be there“ und weiteren Songs oder die einfühlsame Vorstellung von Daria Kobas, Ira Himstedt und Alessio Cozza als Trio („On Rising Wind“), Johanna Müller („Mr. Curiosity“) und Lena Schaal (Ballade „Gold von den Sternen“ aus dem Musical „Mozart“) jeweils als Solistinnen schöner waren, kann man gar nicht sagen. Es war eine runde erste Hälfte voller Gefühl und wunderschöner Melodien.

Nach der Pause präsentierten das Orchester (Leitung: Anna Trüdinger) und der Wahlkurs Literatur und Theater (Leitung: Tobias Krämer) mit „Hänsel und Gretel (kein Märchen)“ das inzwischen dritte Orchester-Theater-Kooperationsprojekt am JKG. Die Orchestermusiker spielten konzentriert und auf einem erstaunlichen Niveau, unterstützt von Johanna Müller, Lena Schaal, Alessio Cozza und Daniel Tepper als Gesangssolisten, die wunderschöne Musik aus Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Beeindruckend war, mit welcher Hingabe und mit welch instrumentalem Können die jungen MusikerInnen zusammen agierten – auch schon die Siebt- und AchtklässlerInnen, die noch nicht allzu lange Mitglieder des Orchesters sind. Dem Publikum wurden Stücke ganz unterschiedlichen Charakters dargeboten: Ohne den Spannungsbogen zu verlieren, ging es vom ruhig fließenden, im eigentlichen Sinne traumhaften „Oh herrlich Schlösschen“ über den bedrohlichen „Hexenritt“ und die fesselnden Ausschnitte aus der Filmmusik zu „Harry Potter“, die passend zur Gesamtdramaturgie des Musik-Theater-Stücks eingefügt wurden, hin zum beschwingten Finale („Die Hexerei ist nun vorbei“).

Die Schülerinnen und Schüler des Literatur-und-Theater-Kurses passten im Rahmen eines Projekts den Märchenstoff der heutigen Zeit an. Sie machten das, ohne vom Kern der Geschichte abzuweichen: Zwei Geschwister verlassen in der Not ihre Eltern und sehen sich nahezu schutzlos den Verlockungen und Gefahren der Welt ausgesetzt. Lebkuchenhaus und Hexe. Daraus ergaben sich einige Fragen: Die Hexe von damals war eine grausame alte Frau im Wald, keine Magierin, sondern „nur“ ein Mensch, der andere Menschen leiden lässt; wer sind die Hexen von heute? Was macht aus normalen Menschen grausame „Hexen“? Welche Not zwingt in unserer satten Gesellschaft Kinder dazu, ihre Eltern zu verlassen? Und was sind die heutigen Lebkuchenhäuser? Es entstand ein modernes Theaterstück, das dem Märchen an Grausamkeit und naivem Realismus in nichts nachsteht.

Während einer intensiven Probenphase auf Schloss Kapfenburg – inzwischen schon gute Tradition am JKG – wurden die beiden Elemente zusammengeführt, Musik und Theater. Das Ergebnis war ein eindringliches Stück, das die Zuschauer hin und her riss zwischen dem Schwelgen in Humpedincks schönen Melodien (unter anderem Johanna Müller und Lena Schaal mit dem berühmten „Abendsegen“ im wunderschönen Duett) und der grausigen Geschichte von Hänsel und Gretel, die von Zuhause weglaufen und geradewegs in die Arme eines verbrecherischen Trios geraten, aus denen sie sich kaum mehr befreien können. Die bittere Geschichte der beiden Geschwister und die klangschöne und emotional-märchenhafte Musik ergänzten und kommentierten sich dabei aufs Feinste.

Aus den vielen besonders schönen und intensiven Momenten sind einige hervorzuheben. Da wäre beispielsweise die hilflose Verzweiflung des Vaters (Julian Modro) angesichts der Flucht seiner wohlstandsverwahrlosten Kinder, kommentiert von der Arie des Vaters „Ach, wir armen, armen Leut“, gesungen von Alessio Cozza und präzise und aufmerksam begleitet vom Orchester. Die Stimmung eines Horrorfilms überkam das Publikum, als das „Hexentrio“, eine grausam einfühlsame Bordellbesitzerin (Maria Würth), ein verstörender Kannibale (Theocharis Iatropoulos) und ein wahrhaft abstoßender Drogendealer (Jan Sedlacek), im Rotlicht auf der Bühne stand und aus den Lautsprechern „Ein Männlein steht im Walde“ erklang. Ein weiterer Höhepunkt war der Monolog des Drogendealers, begleitet von Melodien aus Harry Potter. Vor dem märchenhaft versöhnlichen Schluss zeigten Hänsel (Mohamed El Noubi) und Gretel (Anna Stauß) noch einmal ihre Qualitäten auf der Bühne. Innerhalb eines Sekundenbruchteils wechselten sie von der absolut glaubhaften Verkörperung ihrer Figuren zu einem persönlichen Kommentar. Diese immer wieder eingebauten persönlichen Kommentare der Darsteller, in denen sie über die Erarbeitung des Stücks oder ihre Erfahrungen und Erkenntnisse sprachen, waren von besonderer Intensität. Unterstrichen wurde diese Wirkung von der präzisen Lichtregie unter der Leitung von Arne Morgner. Das erlösende Finale des Orchesters rundete den äußerst gelungenen Abend mit Schwung ab und das Publikum verließ erfüllt und ein bisschen nachdenklich den wunderschönen Kursaal in Bad Cannstatt.

 T. Krämer, A. Trüdinger, S. Gilbert

 

JKG-Unterstufenorchester: Auftritt beim Stuttgarter Musikfest im Theaterhaus

Die Spannung steigt: Gleich hebt sich der Vorhang und die 30 Musikerinnen und Musiker des Unterstufenorchesters (Kl. 5-7) fiebern ihrem Kurzauftritt mit „Can-Can“ und „This little light of mine“ entgegen…. Wie bereits 2012 wurden wir von der Stuttgarter Musikschule als Schulkooperationspartner eingeladen, im Rahmen des Stuttgarter Musikfests für Kinder und Jugendliche am „Musikalischen Klassentreffen“ im Theaterhaus am Pragsattel teilzunehmen. So wirkte das JKG-Unterstufenorchester unter der Leitung von Frau Trüdinger am 28.11.16 mit – am rund einstündigen bunten Programm mit verschiedenen Ensembles und Klassenorchestern aus unterschiedlichen Grundschulen und weiterführenden Schulen Stuttgarts. Für alle war es ein Erlebnis und eine tolle Erfahrung, vor 500 (!) jungen Zuhörern aufzutreten und nach dem Auftritt den Applaus des begeisterten Publikums entgegenzunehmen.

Ein besonderes Musik-Erlebnis wurde interessierten Schülerinnen und Schülern der Unterstufe am Mittwoch, 10. Juni, in der sechsten Stunde geboten: 

Sophia Scheifler, Kontrabass-Lehrerin an der Stuttgarter Musikschule, lud zur Instrumentenvorstellung in den Musiksaal. Mit viel Schwung präsentierte sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Kontrabasses in Klassik, Jazz und Pop und erklärte den aufmerksamen Zuhörern, wie durch Streichen oder Zupfen Töne erzeugt werden und wie man die Saiten stimmt. Natürlich durfe auch ein sehr berühmtes Stück für Kontrabass nicht fehlen:  der Elefantenwalzer aus Camille Saint-Saens Karneval der Tiere.

Nun war das Publikum gefordert: Jede(r) Schüler(in) konnte unter Anleitung von Frau Scheifler auf den Schülerbässen selbst einmal dieses tolle Instrument ausprobieren.

Vielen Dank an Frau Scheifler für die schöne Erfahrung! Kontrabass hautnah!

Anna Trüdinger


„JKG on stage“: Konzert von Chor und Orchester

Was für ein Ereignis – ein Konzert, ein großer Abschiedsball und eine After-Show-Party in einem!
Was für ein Anlass – Kern und Sauer „on the floor“ … die Verabschiedung unseres Schulleiterduos!
Was für ein Ambiente – der gerade wiedereröffnete Große Kursaal in Cannstatt, der in hellem Glanz erschien und fast aus allen Nähten platzte!
Was für ein Ensemble – Sängerinnen und Sänger von Klasse 5 bis zu den Abiturienten, Ehemalige, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, das JKG-Schulorchester, unzählige SMV-Schülerinnen und Schüler sowie die Verbindungslehrer, die Technik-AG, Elternvertreter, der Gesamtelternbeirat, …. insgesamt weit über 150 Personen!

Was für ein Programm – die Feuerwerksmusik, ein Abend in der italienischen Oper sowie ein musikalischer Streifzug durch bekannte Musical-Stücke und Disney-Songs!

Allen Beteiligten war von Anfang an klar – es sollte noch einmal die große Bühne für Herrn Kern und Herrn Sauer werden! Erstmalig organisierten die Musik-Fachschaft und die SMV zusammen ein großes Ereignis zum Ende des Schuljahres und, um es mit einem der zum Besten gegebenen Titel zu benennen, es wurde zu einem wahren TRIUMPHMARSCH!

Verabschiedung im Kursaal Egal, ob Opernfreund oder Opernmuffel (so stellten sich die beiden Conférenciers vor, die immer wieder mit kleinen Erläuterungen zu den einzelnen Liedern und Stücken durch den musikalischen Teil des Abends führten. Dank an Frau Siemer für die Zusammenstellung der Texte zum italienischen Opernabend!), alle Anwesenden würden sich sicherlich nicht den mitreißenden Darbietungen entziehen können, sodass der Befehl NESSUN DORMA (Keiner schlafe!) aus der Oper Turandot von Puccini sich von selbst erledigte. Der Wechsel von Orchester und den diversen Chören bzw. deren Zusammenspiel erforderte einiges an logistischem Geschick, zumal das Gedränge auf der Bühne immer dichter wurde … der verzweifelte Ruf Pietà! (Erbamen!) aus Puccinis Oper Gianni Schicchi wurde jedoch bis zum Ende nicht vernommen. Dafür erklang die wunderschöne Arie O MIO BABBINO CARO, in der eine Tochter ihrem Vater von ihrem Geliebten vorschwärmt. Das Orchester und der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor unter der Leitung von Anna Trüdinger wuchsen an diesem Abend über sich hinaus und lieferten eine glanzvolle Leistung ab, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird! Wie es sich an solch einem Abend gehört, gab es am Ende des klassischen Teils des Konzerts eine kleine Ansprache an Herrn Kern und Herrn Sauer, in der die Titel und Handlungen der Arien auf die beiden „Väterchen“ gemünzt wurden, die jetzt also als „Befreite“ die „Gefangenen“ in der Anstalt zurücklassen würden, doch am Ende herrschte Einigkeit darüber, dass für alle das Motto VA PENSIERO (frei übersetzt: Die Gedanken sind frei!) gelte!

Abschiedskonzert Chor Kursaal Nach diesem wunderschönen und sehr ergreifenden Streifzug durch die italienische Oper folgte eine beschwingte musikalische Reise durch bekannte und beliebte Songs aus Disney-Filmen bzw. Musicals, vorgetragen vor allem vom Chor unter der Leitung von Daniela Boettcher-Mayr. Besonders beeindruckend waren dabei die Soli von Lena Schaal, Pia Frick, Alessio Cozza und Johanna Müller (am Klavier begleitet von S. Siegel). Mit einem Medley aus berühmten Musical-Songs, in welchem dem Publikum das Phantom of the Opera, Cats, Joseph und viele andere bekannte Figuren begegneten, brachte der Chor den Saal zum Schwingen.

Nach einer ergreifenden Ansprache eines sichtlich ergriffenen Herrn Kern neigte sich der musikalische Teil des Abends so langsam seinem Ende zu. Auf ausdrücklichen Wunsch des baldigen Schulleiters a.D. wurde noch einmal das Freiheitslied VA PENSIERO gemeinsam gesungen! Was für ein Abschluss für dieses wunderschöne und begeisternde Konzert!

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, allen voran den Musiklehrerinnen Frau Trüdinger, Frau Boettcher-Mayr, Frau Siegel und Frau Sperer für ihren unermüdlichen musikalischen Einsatz am JKG, der uns immer wieder solch wunderschöne Abende beschert!

S. Gilbert


Die Theater-AG sorgte für einen spannenden und unterhaltsamen Abend: „Blausäure“ – ein Krimi von Agatha Christie

Theateraufführung Wir, drei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 2 (Kathleen Munz, Lene Stauß und Madeleine Essig), haben im ersten Halbjahr 2014/15 die Leitung der Theater AG übernommen. Ziel war es, mit den AG-Mitgliedern aus den Klassen 5-8 ein eigenes Theaterstück auf die Beine zu stellen. Dabei wurden wir von Frau Nack und zu Anfang auch von Herrn Krämer tatkräftig unterstützt. Wir hatten mitbekommen, dass sich die Kinder zur Abwechslung mal einen Krimi wünschten und so machten wir uns daran, eine passende Vorlage zu suchen. Vor allem die bekannten Krimi-Autoren Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle fielen uns dabei ein. Am Ende entschieden wir uns für Agatha Christies „Blausäure“, einen komplizierten Krimi in dem es um die verschiedenen Verbindungen und Beziehungen zwischen einer Reihe von Partygästen und vor allem um zwei Morde geht.

Theateraufführung Bevor es mit dem Proben losgehen konnte, mussten wir das Buch natürlich erst zu einem Stück umschreiben und Mitglieder für die AG finden. Beides war leichter als gedacht. Wir hatten Glück und erwischten einige erstaunlich talentierte kleine Schauspielerinnen und Schauspieler. Mit viel Motivation fingen wir dann an, die Proben zu organisieren, die Rollen zu verteilen und mit den Kindern einen spannenden und unterhaltsamen Krimi zu erarbeiten. Nicht zu vergessen ist auch das Probenwochenende, bei dem wir drei Tage auf der Tannenburg verbrachten und, zusätzlich zu intensiven Proben, auch sonst viel Spaß mit den Kindern hatten und Gelegenheit bekamen, sie besser kennen zu lernen. Ihren Abschluss und gleichzeitig ihren Höhepunkt fand die diesjährige Theater-AG dann in zwei Aufführungen Mitte Dezember. Sowohl die Aufführung vor Schülern als auch die vor den Lehrern und Angehörigen der Schauspieler darf man als vollen Erfolg bezeichnen. Das Publikum war gebannt von der Suche der drei Ermittler nach dem Mörder des Ehepaares George und Rosy Barton – oder war es doch Selbstmord? Nach lange anhaltendem Applaus und nachdem das Bühnenbild und die Bühne abgebaut und die Requisiten und Kostüme verstaut waren, hieß es Abschied nehmen. Die talentierten Schauspielerinnen und Schauspieler sind uns dreien sehr ans Herz gewachsen und keine von uns bereut es das Wagnis eingegangen zu sein, eine AG selbstständig zu leiten.

 Madeleine Essig, J2

Kwela, Kwela … Finale furioso

Ein buntes Programm mit Liedern und Musikstücken aus aller Welt präsentierten der Chor der Klassen 5 und das Unterstufenorchester am 21. Mai 2014 im gut gefüllten Musiksaal dem begeisterten Publikum. Schwungvoll begannen die jungen Sänger mit „Un poquito cantas“ und dem Klassiker „Lollipop“. Welche Freude die Fünfer am Singen haben, wurde auch bei „Singing all together“ deutlich – für diesen Kanon gab es nochmals viel Beifall. Auch die 20 musizierenden Schülerinnen und Schüler des Unterstufenorchesters waren mit Feuereifer bei der Sache: Mit einem spritzigen Arrangement von Chabriers „Espana“ entführten sie das Publikum in die Welt des spanischen Tanzes. Auch im nachfolgenden „Deutschen Tanz“ von F. Schubert – u.a. mit Pauke und dreistimmigem Geigen“chor“ besetzt – zeigten die Nachwuchsmusiker, wie gut sie bereits harmonieren. Höhe- und Schlusspunkt der Aufführung war das von Chor und Orchester gemeinsam dargebotene jazzige Schlussstück aus dem Afrika-Musical „Kwela, Kwela“ (A.Schmittberger)!

Nach diesem „Finale furioso“ gratulierte Herr Kern den beiden Ensembles und dankte den Musiklehrerinnen Frau Boettcher-Mayr und Frau Trüdinger sowie der ebenso in der Orchesterarbeit engagierten Musikschullehrerin Frau Carreras für den gelungenen Auftritt.

 Madeleine Essig, J2