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Von James Bonds Skyfall bis zur Moldau

SolistenBreitgefächert und von großer Vielfalt war der Melodienbogen, den der Chor und das Schulorchester am 17. Juli in der Stadtkirche ausspannte. Mit der Titelmelodie Skyfall stürzte James Bond mitten in die Kirche. Doch halt! Nicht, gestatten Bond, James Bond, sondern Chor, der Chor des JKG, legte hier die den Agenten erwartende Unbill blitzschnell ad acta und frönte mit Soul Sister zunächst weiter der leichten Muse. Das Terzett der Engel aus Felix-Mendelssohn-Bartholdys Oratorium ELIAS, gekonnt vorgetragen von Johanna Müller, Anika Montini und Lena Schaal, zeigte, dass der Chor auch das klassische Repertoire überzeugend beherrscht. Mit Someone like you, The Rose, einem berührenden Duett (Lena Schaal und Johanna Müller) um Vergänglichkeit und Aufblühen der Liebe von Amanda McBroom und ein mit Esprit vorgetragenes Viva La Vida schloss der erste Teil dieses sommerlichen Konzerts.

Orchesteraufführung 2013Mit Franz Schuberts Sinfonie in h-Moll, die Unvollendete, lockte das Schulorchester nach einer kurzen Umbauphase die Zuhörer in das Land der klassischen Musik und nahm diese im Anschluss mit auf die Reise auf der Moldau. Bedrich Smetanas Die Moldau spannt einen weiten Bilderbogen auf. Von der Quelle bis zur Mündung zog an den Hörern eine Jagd vorbei, kühle Wälder luden zur Rast, bei Mondschein sah man der Nymphen Reigen und nach dem Tosen der Stromschnellen ergießt sich der breite Strom schließlich zur Ruhe kommend in die Elbe. Und als dann das Orchester das Konzerts mit einer Pop Nummer aus Mamma Mia den Abend schwungvoll beendete, kannte der Beifall der begeisterten Zuhör kein Ende. Viele Male mussten sich Chor, Orchester und ihre Lehrerinnen Frau Boettcher-Mayr und Frau Trüdinger strahlend verbeugen, ehe die Gäste sich endlich beschwingt in der lauen Sommernacht auf den Heimweg machten.