In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Dieses Bild, das als Symbol dafür steht, dass von nun an Antisemitismus, Rassismus bis hin zum Mord in Deutschland "staatsoffiziell" geworden waren, hat sich uns allen eingeprägt.

Was sich in dieser Nacht in unserer unmittelbaren Umgebung in Cannstatt abgespielt hat, haben Pia Frick, Mediha Muri'c, Hatice Özkul, Aldina Rexhaj, Azra Licina und Laureta Nrecaj aus der J2 seit Juli diesen Jahres untersucht.

Ihre Forschungen führten sie ins Stadtarchiv in Bad Cannstatt sowie in das Schularchiv des JKG. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die sich auf sechs Plakaten mit den Fragen nach dem Ablauf des Pogroms, dem ideologischen Hintergrund in der NS-Zeit, aber auch mit Fragen der Verurteilung von Schuldigen und dem Gedenken in Cannstatt auseinandersetzt.

Was die Schülerinnen dazu bewogen hat, sich in ihrer Freizeit mit diesem Projekt zu beschäftigen? Erinnern wollen sie, ein Zeichen setzen, auch gegen neu aufkeimende antisemitische und rassistische Gedanken.

Alle Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, die Ausstellung im ersten Stock unseres Hauses anzuschauen. Interessierte Klassen können über ihre Lehrerinnen und Lehrer eine kleine Führung bei den Kuratorinnen beantragen.

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Erinnerung an zerstörte Synagoge