Der Namensgeber Johannes Kepler (1571 – 1630) war Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe in einem. Er entdeckte die Gesetze der Planetenbewegungen, die nach ihm benannten „Kepler´schen Gesetze“. Er entwickelte das von Nikolaus Kopernikus begründete heliozentrische Weltbild weiter. Johannes Kepler ging von dem Gedanken ab, das kopernikanische System sei lediglich ein hypothetisches Modell zur Berechnung der Planetenpositionen. Dass das heliozentrische Weltbild als eine physikalische Tatsache gesehen wurde, stieß nicht nur bei der katholischen Kirche  auf erbitterten Widerstand, sondern auch bei seinen protestantischen Vorgesetzten. Dies geschah, weil auf beiden Seiten die Lehren von Aristoteles und Ptolemäus als unantastbar galten.

„Die Sterne sind nur Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele.“

„Das Beste findet sich dort, wo sich Fleiß mit Begabung verbindet.“

Hermann Hesse (1877 – 1962) ist weltweit der meistgelesene deutschsprachige Schriftsteller. Die Gesamtauflage seiner in etwa 60 Sprachen übersetzten Werke beträgt über 100 Millionen Exemplare. Seine Bücher sind „Seelenbiografien“ – Selbstbefragungen und Selbstvergewisserungen. Seine Themen sind die der menschlichen Existenz. Dies erklärt die faszinierende Wirkung seiner Bücher auf die Leser, die sich mit ihren eigenen Fragen in ihnen wiederfinden.
Er wurde 1946 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. Von 1892 bis 1893 besuchte er das Johannes-Kepler-Gymnasium in Cannstatt.

„Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben –
aber
es hat nur ganz genau so viel Sinn,
als
wir selber ihm zu geben imstande sind.“

„Wer nicht in die Welt passt“, der ist immer nahe daran,
sich
selber zu finden.”

“Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein,
nicht
umgekehrt.”

Gerhard Ertl wurde 1936 in Bad Cannstatt geboren und 2007 mit dem Chemie-Nobelpreis für die Erforschung chemischer Prozesse auf Festkörperoberflächen ausgezeichnet. Die Forschungen und Erkenntnisse in seinem Gebiet sind besonders für die chemische Industrie bedeutsam: von Halbleitern, Katalysatoren oder Rostschutz, über Brennstoffzellen und künstlichen Dünger, bis hin zu Erkenntnissen über die Zerstörung der Ozonschicht.

Bis zum Abitur besuchte er das Johannes-Kepler-Gymnasium.