Mit der 6a zum Geburtstag der Kurzhosengang

Am Sonntag, den 25.2.2018, besuchten wir, die Klasse 6a das Theater in Esslingen und schauten uns die 100. Vorstellung der „Kurzhosengang“ von Zoran Drvenkar an. Wir trafen uns um 15 Uhr beim Bad Cannstatter Bahnhof und fuhren nach Esslingen. Schließlich liefen wir das letzte Stück zum Theater. Und es lohnte sich. Denn zu Beginn wurden wir persönlich vom Leiter des Kinder- und Jugendtheaters, Herrn Süß, begrüßt. Kurz danach begann das Theaterstück und die Schauspieler stellten sich vor. Sie spielten die Rollen als Rudolpho, Snickers, Island und Zement. Bis auf den Sportlehrer Kniescheibe, der nachher ebenfalls auf der Bühne erschien, übernahmen sie auch die Rollen aller anderen Personen.

In dem Stück ging es darum, wie es zu dem Namen „Kurzhosengang“ kam und dass jeder der vier Jungen eine andere Geschichte darüber erzählt. Natürlich sind Island, Rudolpho, Snickers und Zement nicht ihre wahren Namen. Auch leben sie nicht in Deutschland, sondern in Kanada. Snickers ist etwas kleiner und hat eine wunderbare Schwester. Seine Eltern fahren jedes Wochenende weg und somit können die Jungs Horrorfilme sehen, die Snickers‘ Schwester besorgt. Und Rudolpho ist verschossen in sie. Er meint: „Jeder von uns möchte sie mindestens zweimal heiraten, außer Snickers natürlich.“ Währenddessen dreht er mit seinem Finger seine Locken. Islands Vater ist vor drei Jahren verschwunden und niemand weiß, wo er ist. Zement sieht nur Dinge, die er kennt und ist immer in seiner eigenen Welt. Er kann nämlich Geister sehen.

Island erzählt, dass einmal, als die Klasse in der Turnhalle war, das Licht ausging. Als sie dann rauskamen sahen sie, dass das Schulgebäude nicht mehr da war. Sie suchten in der ganzen Stadt nach Hilfe, doch niemand war da. Sie stiegen in ein Feuerwehrauto und fuhren damit zurück zur Schule, um selbst den anderen zu helfen.

Rudolpho dagegen meint, dass bei einem Eishockeyspiel der Puck immer höher flog und schließlich nicht mehr zu sehen war. Die vier Freunde machten sich auf, ihn zu suchen. Dabei retteten sie eine schwangere Frau und halfen ihr bei der Geburt ihres Mädchens.

Snickers erzhält, dass, als sie wieder einmal einen Horrorfilm sahen, ein Bär kam und alles schrottete. Um nicht bemerkt zu werden, „starben“ sie. Schließlich legte der Bär sich aufs Sofa und schlief ein. Mit dem Hubschrauber wurde dann das Sofa auf den nächsten Berggipfel gebracht.

Zement erzählt, dass sie fast mit einem Zug in die Tiefe gestürzt wären, weil ein Geist hoffnungslos war. Doch am Ende war alles gut.

Nach dem Stück gab es eine Überraschung. Und die Überraschung war Kuchen für alle. Es war sehr toll und nett, dass wir den Kuchen essen durften. Man konnte sich auch ein bisschen mit den Schauspielern unterhalten oder ihnen Fragen stellen. Es war sehr schön, mit der ganzen Klasse auch mal an einem Sonntag etwas zu unternehmen. Und diesen Tag werden wir niemals vergessen.

 

Carola, Huda, Pauline, Merisa und Luisa aus der Klasse 6a

Die WLB und das JKG sind seit dem 25. Oktober 2017 Bildungspartner.
Link zum Bild: https://www.wlb-esslingen.de/de/10/Die-Kurzhosengang,18.html?tab=2;
Zugriff am 6.3.2018.